Foto-Kaleidoskope

Vermutlich kennt ihr das alle. Dieses Kinderspielzeuge, die Kaleidoskope. Schüttelte man sie kräftig raschelten sie geheimnisvoll. Sah man dann in sie hinein, purzelten die Farben und Formen nur so durcheinanander. Hielt man es gegen das Fenster oder gegen eine Lampe so schillerten sie besonders intensiv. Man konnte sie vor dem Auge drehen, dann hörte man es von Innen raunen und sah die fantastischten glitzernden Geheimnisse. Ein Fernrohr voller Märchen.

Nun dieses „sich verlieren“ erschaffe ich mit dem Foto Apparat. Durch Zwei- Drei- oder Vierfachbelichtungen entstehen neue Welten. Manchmal erinnern sie an M.C. Escher oder eben an die Kaleidoskope aus Kinderzeiten. In einer Zeit, in der es nur so voll Probleme wimmelt, braucht man den Moment des Durchatmens, des Abschaltens und zur Ruhe zu kommen. Oder einen Ort, an dem man sich diese Fotos ansehen kann. Immer wieder entdeckt man etwas neues.

Was bietet sich in Stuttgart an, natürlich die Staffeln. Auf meinen Rundgängen in Hamburg entdeckte ich ebenfalls ein Treppenviertel. Und eine dritte Stadt habe ich schon im Visier des Fotoapparats. Davon mehr, wenn ich sie besuchte.

Statt sie in Photoshop oder ähnlichem zu erschaffen, bin ich „back to the roots“ gegangen. Wie schon in der analogen Fotografie, entdeckte ich die Mehrfachbelichtungen mit der digitalen Kamera. In einer Zeit in der mann/frau keinem Foto mehr trauen kann, will ich wieder zur ursprünglicheren Fotografie zurück. Ja, schon mit der Fotografie wurde manipuliert. Es gibt ganze Bücher davon.
Worum es mir geht ist, schon bei der Entstehung des Bildes die Komposition und den Effekt erzeugen. Nachher wie im Schwarz-Weiß Fotografie nur am Kontrast, Helligkeit und den Basiscs etwas herum schrauben. Fertig.

Natürlich kann man das Bild erwerben. Schreibt mit einfach eine Email.

Viel Freude und schöne Erinnerugen an die Kaleidoskope, M.C. Escher und an eure eigene Fantasie.